Dell schließt Millionen-Deal in der Schweiz ab

Dell Deal Schweiz

Dell Deal Schweiz

Millionen, lasst Euch umarmen!

Der Schweizer Bund hat einen riesigen Auftrag an Hewlett Packard und Dell vergeben: 64.000 Computer sollen sie in den nächsten zwei bis drei Jahren für die Bundesverwaltung der Schweiz liefern. Ein Auftrag, der dem Bund rund 73 Millionen Schweizer Franken wert ist und sich sowohl auf Desktop-PCs wie auf Notebooks bezieht. Die Lieferung erfolgt in Losen, also in vorher vereinbarten Abschlägen. Das Los Nummer 1 zum Beispiel umfasst 24.000 Computer in den Gehäuseformen Mini-Tower und Small Form Factor. Los Nummer 2 steht für 40.000 Notebooks oder Subnotebooks mit Displaygrößen von 12 Zoll bis 14 Zoll. Die Auslieferung muss bis zum Ende des Jahres 2016 erfolgt sein.

 

Desktops und Notebooks Teil des Millionen-Deals

Der Wert des Loses Nummer 1 beträgt zwischen 15 bis 19 Millionen Franken für die bestellten 24.000 Tischcomputer. Der Wert der Notebooks und der Subnotebooks liegt zwischen 32 und 49 Millionen Franken, wodurch ein Betrag von 73 Millionen Franken inklusive der Mehrwertsteuer zusammenkommt. Der Schweizer Bund hat bewusst zwei namhafte Hersteller von Computern ausgewählt, weil er sich davon Vorteile sowohl im Support als auch in der Qualität versprach. In Bezug auf Dell war diese Entscheidung sicherlich richtig. Doch auch die Schweiz hat bereits Erfahrung mit den PC-Herstellern sammeln können. So war letzte derartige Auftrag vor 5 Jahren auch schon an Dell, Hewlett und Fujitsu Siemens vergeben worden.

Dell Latitude 3330

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Schweiz steht auf Windows 7

Die Desktop PCs und Notebooks des Dell Deals werden für die komplette Bundesverwaltung benötigt, in der rund 36.000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Über die gewählten Geräte selbst ist bisher nichts bekannt, vermutlich wird es sich bei den Dell Geräten jedoch um Vostro Notebooks bzw. Vostro Desktop PCs handeln. Denn der Zuschlag seitens des Schweizer Bundes wurde an die günstigsten Anbieter vergeben – und bei der Dell Vostro-Reihe handelt es sich eben um die Einstiegsreihe ins Geschäftskunden-Segment bei Dell.
Doch jenseits dieser Spekulationen ist eine weitere Information sehr interessant: Die gewünschten Computer und Notebooks sollen wenigstens über das Betriebssystem Windows 7 verfügen. Das ist eine Absage an Open-Source-Betriebssysteme und mal wieder der Weg des geringsten Widerstands. Dabei sind etwa mit Ubuntu längst auch Betriebssysteme auf Linux-Basis im PC-Alltag angekommen und könnten im Office-Alltag einer Schweizer Behörde sicherlich gut bestehen.

 

Dell Deal ohne Mindestmenge bei der Abnahme

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Der Schweizer Bund ist bei dem Deal mit Dell allerdings nicht verpflichtet, eine bestimmte Menge an Computer abzunehmen. Dies war ein fester Punkt in den Bedingungen der Ausschreibung. Die Abnahme erfolgt ganz nach dem Bedarf der Ämter, wobei die Mitarbeiter frei wählen dürfen, welches Produkt sie bevorzugen. Dieses Verfahren ist schon mehrfach vom Schweizer Bund angewendet worden und hat sich in der Praxis bewährt, da es flexibel auf den wirklichen Bedarf reagiert. HP und Dell stehen also auch hier in direkter Konkurrenz zueinander – wenn sich die Schweizer Mitarbeiter wirklich die Geräte aussuchen und sich zum Beispiel für ein Dell XPS 12 Convertible entscheiden können, dann dürften die Karten für Dell bei diesen Entscheidungen sehr gut stehen.
 

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